Mißerfolge
Unter
den genannten Bedingungen sind bei einigen Pflanzen Schäden aufgetreten
über die im Einzelnen berichtet werden soll. Die genaue Beobachtung der
Pflanzen, auch die Wahrnehmung der eigenen Fehler, trägt zur Verbesserung
der Kulturbedingungen bei.
Ein Echinocereus fendleri aus der Umgebung von Carlsbad, NM kam zwar zur Blüte, entwickelte jedoch im Jahresverlauf ein an Lichtmangel erinnerndes Wachstum. Da ich zunächst Wurzelläuse vermutete wurde die Pflanze Ende August ausgetopft. Läuse oder andere Schädlinge fand ich nicht, auffallend war eine Rarefizierung der Wurzeln, die teilweise rötlich verfärbt waren – Kälteschaden?
Eines von zwei Exemplaren von Ecc. coccineus ssp. roemeri ließ sich erst im Juni/Juli aus der Winterruhe (Schrumpfung) herausführen und blühte nicht, ein anderes Exemplar war unauffällig. Die niedrigste Temperatur lag für die genannten Pflanzen bei -16°C. Daraus dürfte das zu schätzende tolerable Temperaturminimum für diese Taxa bei etwa -12°C liegen.
Echinocereus
triglochidiatus DJF 1145 aus Alamogordo, Otero Co. in Neu Mexiko faulte im Frühjahr
bei Kälteeinbruch nach der ersten Wassergabe am Wurzelhals und ging ein.
Andere Nachzuchten von diesem Standort waren problemlos in der Kultur.
Erfahrungen anderer Liebhaber zeigten ein Absterben folgender Pflanzen bei Temperaturen von von -12°C :
|
Die Liste der Mißerfolge wird ergänzt wenn neue Erkenntnisse zur Verfügung stehen.
__________________________________________________________________________
Sind Sie auf diese Seite gekommen und sehen den linken Rahmen nicht ?